Die Prostata

Erkrankungen der männlichen Vorsteherdrüse


Die Prostata, auch als Vorsteherdrüse bekannt, liegt im Becken direkt unterhalb der Blase, umschließt den obersten Abschnitt der Harnröhre und grenzt mit der Rückseite an den Enddarm an. 

Bei jungen, gesunden Männern ist die Prostata kastaniengroß. In fortschreitendem Alter können sich Veränderungen bei der Größe und im Gewebe einstellen, die regelmäßig von Ihrem Urologen untersucht werden sollten. 

Vereinbaren Sie jetzt Ihren jährlichen Vorsorgetermin zur Prostata-Krebsvorsorge bei Urologie Wipkingen im Kreis 10 in Zürich. Als Experte im Bereich der Urologie kümmere mich als Ihr Facharzt um Ihre Gesundheit.

 

Jetzt Termin vereinbaren

Vergrösserung der Prostata – und nun? 
UROLOGIE WIPKINGEN KANN HELFEN

Prostataleiden entstehen mit zunehmendem Alter, wenn die Prostata zu Veränderungen wie einem erhöhten Wachstum neigt. Folgen können Schwierigkeiten beim Wasserlösen und/oder beim Wasserhalten sein – Probleme, die im Alltag einschränken und die Lebensqualität drastisch mindern.

In meiner Urologie im Quartier Wipkingen bin ich auf Prostataleiden spezialisiert und stehe Ihnen mit forschungsstarken und modernen Behandlungsmethoden zur Seite.

 

Schwierigkeiten beim Wasserlösen

Eine Vergrößerung der Prostata kann zu Beschwerden beim Wasserlösen führen, da sie einen Teil der Harnröhre umschließt. Diese wird daraufhin eingeengt oder verlängert sich, der Widerstand steigt.

Symptome sind:

  • Startschwierigkeiten beim Urinieren
  • Strahlabschwächung
  • Unfähigkeit die gesamte Blase zu entleeren

 

Schwierigkeiten beim Wasserhalten

Eine Prostatavergrößerung kann ebenso zu Schwierigkeiten beim Wasserhalten führen.

Symptome sind:

  • Übermäßig starker Harndrang
  • Unkontrolliertes Nachträufeln (Inkontinenz)
  • Nächtliche Toilettengänge

Prostatakrebs 
Von der Diagnose bis zur Heilung und nachsorge an Ihrer Seite

Prostatakrebs wird auch Prostatakarzinom genannt, ein bösartiger Tumor an der männlichen Vorsteherdrüse. Meist bleibt Prostatakrebs lange unentdeckt, da keine verdächtigen Symptome auftreten.

Das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken, nimmt mit steigendem Alter zu und betrifft hauptsächlich Männer ab 50. Es ist die häufigste Krebsart bei Männern. Allein in der Schweiz werden 6.000 Neuerkrankungen pro Jahr gezählt. Jedoch ist das Sterberisiko bei Prostatakrebs-Patienten gering, wenn der Prostatakrebs durch eine Vorsorgeuntersuchung rechtzeitig detektiert wird.

Durch eine sichere Früherkennung besteht eine sehr hohe Chance auf Heilung. Das bedeutet, dass eine Erkrankung an Prostatakrebs zu keiner Verkürzung der Lebenserwartung führt. Die Nebenwirkungen einer möglichen Behandlung sind heutzutage moderat, insbesondere die gefürchtete Inkontinenz, ist gut beherrschbar. Die fortgeschrittenen Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen eine individuelle und erfolgversprechende Behandlung. Besonders erwähnenswert ist hier die roboterassistierte Operation mit dem Da-Vinci-System.

Sie müssen diese schwere Zeit nicht alleine durchstehen. Von der Diagnose, über die Therapie, bis hin zur Heilung begleite ich Sie als Ihr Facharzt für Urologie.

PROSTATAKREBS VORBEUGEN
Die RICHTIGE VORSORGE

 

Empfehlung

  • Jährliche Vorsorgeuntersuchung (Rektale Tastkontrolle, Prostata-Ultraschall, PSA-Test)
  • Für Männer ab 50, bei familiärer Vorbelastung ab 40 Jahren

Ich und mein Praxisteam sind bemüht Ihnen eine Atmosphäre zu schaffen in der Sie sich wohlfühlen können. Denn allein Ihre Gesundheit steht im Mittelpunkt.

   

Weitere Untersuchungen Zur Prostatakrebs-Vorsorge

  • Magnetresonanztomografie (MRT)
  • Biopsie

Ab dem 50. Lebensjahr sollte die Prostatavorsorge beginnen, da dann die Häufigkeit für das Auftreten eines Prostatakrebses steigt. Dabei gilt: Je früher ein Prostatakrebs auftritt, desto aggressiver ist er. Aus diesem Grund wird die jährliche Prostatavorsorge empfohlen. 

Da es auch eine familiäre Veranlagung bzw. Vererbung gibt, sollten direkte Familienangehörige Männer ebenfalls engmaschig untersucht werden und das ggf. bereits vor dem 50. Lebensjahr.

 

Bedenken

Die Prostatavorsorge ist nicht schmerzhaft. Das Tasten durch den Enddarm ist allenfalls etwas unangenehm und vor allem eine Kopfsache. Sie dauert wenige Sekunden. Gemeinsam mit einem Ultraschall der Prostata und der Blutentnahme zur Bestimmung des PSA-Wertes ist man auf der sicheren Seite. Eine jährliche Untersuchung ist dabei ausreichend.

PROSTATAKREBS BEHANDELN 
neue Technologien und Experten

 

Die Prostatabiopsie

Sollte nach der Untersuchung der Prostata der Verdacht auf eine bösartige Veränderung der Prostata bestehen, wird in aller Regel zunächst eine MRI-Untersuchung notwendig. Mit der neuen 3-Tesla-Technik können hochauflösende Kernspinbilder angefertigt werden. Erfahrene Radiolog:innen können so auffällige Areale sichtbar machen und markieren. Die Übertragung der Bilder des MRI auf die Ultraschalltechnik zur Probenentnahme nennt man Fusionsbiopsie, die in einer zweiten Sitzung durchgeführt wird. Entweder mittels Ultraschall durch den Enddarm in der urologischen Praxis oder aber mittels einer Prostatagewebeprobe durch den Dammbereich. Beide Methoden biete ich meinen Patienten nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch an.

Sollte bei Ihnen ein Prostatakarzinom diagnostiziert werden, sind Sie bei der Urologie Wipkingen in guten Händen. Als erfahrener Urologe berate ich Sie individuell und kann im Bedarfsfall auf ein Expertennetzwerk aus Onkolog:innen, Bestrahlungsmediziner:innen und urologischen Kolleg:innen zugreifen.


Behandlungskriterien

  • Stadium, Ausdehnung und Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors
  • Familien- und Krankengeschichte
  • Alter und Lebenserwartung
  • Erwartete Lebensqualität mit/nach der Behandlung

Wichtig bei jedem Schritt: Setzen Sie sich nicht unter Druck. In einer ausführlichen Beratung finden wir gemeinsam Ihre spezifische Behandlungsmethode.

Ich begleite Sie bei folgenden Therapieentscheidungen

Die kurativen, heilenden Behandlungsmöglichkeiten zielen auf eine Heilung/komplette Entfernung des Prostatakarzinoms ab
  • Radikale Prostatektomie (operative Entfernung der Prostata - klassisch mit einem Bauchschnitt oder roboterassistiert mit dem Da-Vinci-System)
  • Strahlentherapie von außen (oder innen: Brachytherapie)
  • Aktive Überwachung - active surveilance (Behandlung erst bei fortschreitender Erkrankung)
Palliative, schmerzlindernde Behandlungsmöglichkeiten eignen sich für Patienten in einem hohen Alter oder mit Begleiterkrankungen
  • Langfristige Beobachtung (WW für Watchful Waiting)
  • Hormonentzugsbehandlung (Entzug von Testosteron, um Testosteronspiegel zu senken und Wachstum der Krebszellen zu verlangsamen)

Auch bei fortgeschrittenen Prostatakarzinomen, die nicht mehr in meiner Praxis behandelt werden können, finde ich als Ihr betreuender Arzt gemeinsam mit Ihnen eine situativ angepasste Lösung.

Nach dem Prostatakrebs
Rehabilitation und Nachsorge

Unmittelbar nach Beendigung der Therapie beginnt die Nachsorge. In der darauffolgenden Zeit wird in regelmäßigen Abschnitten der PSA-Wert überwacht. Bei einem Rezidiv werden erneut heilende oder lindernde Maßnahmen eingeleitet.

Rehabilitation nach einem Prostatakarzinom

Unter einer Rehabilitation verstehen sich alle medizinischen, psychotherapeutischen, sozialen und beruflichen Unternehmungen, den Patienten wieder in seinen Alltag, die Gesellschaft und seinen Beruf einzugliedern.

In meiner Praxis biete ich Ihnen im Anschluss der Therapie eine fachspezifische, ambulante Rehabilitation.

Ziele der Rehabilitation
  • Heilung/Linderung von Nebenwirkungen der Behandlung
  • Reintegration in den Alltag, das Berufsleben
  • Wiederherstellung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit

 

Akute und chronische Prostataentzündung 
ERKENNEN, BEHAndeln und Heilen

Bei der Prostatitis liegt eine Entzündung der Prostata vor. Betroffene leiden an häufigem Harndrang, Fieber und Schüttelfrost, starken Schmerzen im Damm- und Analbereich sowie beim Wasserlassen und der Ejakulation.

Rund 15 Prozent aller Männer leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer Prostataentzündung, wobei zumeist Männer im Alter von 40–50 Jahren betroffen sind. Mit zunehmendem Alter und im Falle einer Immunschwäche oder anderen Grunderkrankungen steigt das Risiko an einer Prostatitis zu erkranken.

Als erfahrener Urologe betreue ich Sie vertrauensvoll, um Ihnen schnell akute oder chronische Beschwerden einer Prostatitis zu nehmen.

Hegen Sie den Verdacht, an einer Prostatitis erkrankt zu sein, können Ihnen diese Fragen weiterhelfen:

  • Haben Sie Schmerzen beim oder nach dem Wasserlösen oder der Ejakulation?
  • Spüren Sie die Schmerzen vor allem im Dammbereich mit Ausstrahlung in die Genitalien?
  • Haben Sie zusätzliche Beschwerden beim Stuhlgang?
  • Hat die Frequenz des Wasserlösens zugenommen? Und die Urinmenge abgenommen?

    

 

Akute Prostatitis

  • Bakterielle Prostataentzündung, ausgelöst durch Bakterien
  • Symptome: Starke Schmerzen im Rücken- und Dammbereich, beim Wasserlassen (brennender Schmerz beim Urinieren, schwacher Harnstrahl, übermäßiger Harndrang), Fieber und Schüttelfrost
  • Bestimmung durch Urin- und PSA-Test beim Urologen

Chronische Prostatitis 

  • Chronische Prostataentzündung oder der chronische Beckenbodenschmerz (LUTS - lower urinary tract syndrome), ausgelöst durch Bakterien, Immunschwäche, nicht ausgeheilte akute Prostatitis
  • Dauerhafte oder wiederkehrende Beschwerden über mehr als drei Monate
  • Bestimmung über Ausschlussdiagnose beim Urologen
  • Ausschluss einer muskulo-skeletalen Projektion auf den Harntrakt
  • Insbesondere Dysbalancen im Bereich der Beckenbodenmuskulatur können bakterielle aber auch abakterielle Entzündungen begünstigen
  • Gerade bei diesen chronischen Prozessen ist eine ganzheitliche Betrachtung notwendig

 

Weitere Informationen

Anatomie / Physiologie

Die Prostata ist ein kastaniengrosses Organ, welches unmittelbar unterhalb der Harnblase noch vor dem kräftigen Schließmuskel des Beckenbodens sitzt. Sie bildet einen Teil der Harnröhre, der in diesem Abschnitt prostatische Harnröhre genannt wird. Sie ist aber vor allem eine Drüse, die die Samenflüssigkeit bildet und in den Samenblasen speichert. Im Falle eines Samenergusses wird die Samenflüssigkeit zeitgleich mit den Samenzellen aus den Nebenhoden ausgestoßen und an die prostatische Harnröhre abgegeben.

Eine weitere Aufgabe der Prostata besteht in der Aktivierung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, welches in den Hoden gebildet wird und über die Blutbahn die Prostata erreicht. Dieses aktivierte Hormon ist das Hormon, das zum größten Teil für das männliche Wohlbefinden verantwortlich ist, es stimuliert die Muskeln, das Gemüt und die Libido. Ein Mangel daran kann zum Verlust der Männlichkeit, zu einer Antriebsarmut, zum Abbau von Muskelmasse und Knochendichte bis hin zu Fettleibigkeit führen. Dies kann genetisch bedingt sein oder aber auch ein natürlicher Alterungsprozess, der auch als die Wechseljahre des Mannes bezeichnet wird.

Würde man sich die Prostata wie eine kleine Mandarine vorstellen, dann wäre das Fleisch der Prostata die Drüse umgeben von einer Schale, die Prostatakapsel genannt wird. Das Fleisch bzw. der Drüsenanteil neigt mit dem zunehmenden Alter der Männer zu einem Wachstum. Da genau durch dieses Fleisch die Harnröhre zieht, kann diese dabei eingeengt werden oder sich verlängern. Beides führt zu einer Veschlechterung des Wasserlösens mit den typischen Symptomen: Startschwierigkeiten, Harndrang, Strahlabschwächung, Nachträufeln und nächtliches Aufstehen. Dies nennt man die Beschwerden einer gutartigen Prostatavergrösserung, des sogenannten benignen Prostatasyndroms (BPS) durch eine Vergrösserung der Prostatazellen.

Sie vermuten, leiden an einer erkrankung der prostata oder möchten zur krebsvorsorge kommen?

Bei der Urologie Wipkingen sind Sie in den besten Händen. Vereinbaren Sie jetzt gerne einen Termin in meiner Praxis. Mein Praxisteam und ich betreuen Sie professionell und vertrauensvoll.

 

Zur Terminvereinbarung